Anmeldung | Registrieren
2012-02-05 [21:17]

Poplars And Rocks

DIY booking in Berlin

Liverpool vs Berlin

Unknown • 2003-11-02 [05:58]

The Cubical in Berlin

poplars and rocks introduces … Von den reichen Häfen Liverpools ist abermals ein neuer Exportschlager an unsere Strände gespült worden: Cubical sind angetreten, Musik dorthin zurückzubringen, von wo sie einmal ausgegangen war, und der Musik die ihr eigene rauhe Schönheit und tiefe Emotionalität zurückzugeben, indem sie einfach ECHT sind:

Wo die Strokes nur seicht und die Kings of Leon ungefährlich sind, stechen Cubical durch ihren herausgeschrienen Ärger, gefühlte Leidenschaft und musikalischen Witz aus dem neuen Rockzirkus hervor. Mit einem Sänger Dan Wilson, der angeblich ein Stiefneffe von Jarvis Cocker ist (es könnte aber auch Ian Curtis sein), hat die fünfköpfige Band aus Liverpool eine kantige und charismatische Leitfigur, aus deren Stimme Vertrautheit mit der harten Seite des Lebens zu sprechen scheint, verbunden mit einer Abgeklärtheit, die man erlangt, wenn man über alle Erfahrungen auch irgendwann wieder hinweggekommen ist. Obgleich Anfang Zwanzig, scheinen Cubical ihre Jugend in den späten Sechzigern verbracht zu haben, als sie auf einer Schulbank saßen mit den Stones, den Doors und den Dylans, wenn sie all die Referenzen zu einem gitarrenscheppernden, orgelnden, bluesgetränkten, krautigen, verspielten und rhapsodischen Sound vermengen, welcher schließlich bis in die Neunziger hinüberreicht und zu den Vätern des "neuen" Britpop führt, den Stone Roses.

Bild Cubical kommen aus dem Umfeld einer sehr lebendigen alternativen und kreativen Musikszene, die sich über die letzten Jahre in Liverpool etablieren konnte und Bands wie die Zutons, The Coral, The Bandits, The Maybes, The Music u.v.a. hervorbrachte, die nun auch langsam auf dem Kontinent in das Scheinwerferlicht treten. Neben der großen Konkurrenz, die die Vielzahl an guten Bands bewirkte, entwickelte sich auch eine enge Bindung zwischen den Musikern, die sich in den selbstorganisierten Veranstaltungen widerspiegelt und als deren bekannteste wohl der Bandwagon zu nennen sein mag. Mehr als ein Gig im Monat sind für eine Band in Liverpool keine Seltenheit, und so standen Cubical auch wiederholte Male in diesem Jahr auf allen angesagten Bühnen der Stadt, die sie zusammen mit Bands wie The Arc, The Music oder The Hand Museum im Rahmen von Defcon, The Dead Monkey oder anderen Veranstaltungen als versierte Musiker und routinierte Live-Band spielen sah. Ebenso erfahren auf den Bühnen Liverpools und Londons sind No, die aus derselben musikalischen Umgebung wie Cubical stammen und ebenso wie erstere Anspielungen der Musikgeschichte wild durcheinanderwerfen, die aber stärker auf die englische Musik der Achtziger und Neunziger und pop-orientierte Gitarrenmusik bezogen bleiben.

Das Ergebnis ist eine Mischung aus der Gelassenheit der frühen Blur und der Distanziertheit von Pulp, versetzt mit der Schwere des Nick Cave oder der lyrischen Stimmung eines Tom Waits. Mit den harmonischen, warmen Gitarren, den melancholischen Texten sowie den Interpretationen der beiden Sänger (allen voran Steve Westwood), schaffen No eine kraftvolle Verbindung zwischen Ruhe und Ekstase, die insbesondere Live ihre Überzeugung findet. Bisher erschien von Cubical eine Mini-CD mit fünf Titeln bei Pigeon Records in Liverpool. Von No erschienen zwei kleinere CDs im Eigenvertrieb von No Records.

Unterstützt werden die Auftritte von den Berliner Bands The Gina (aka Jan Not Jackson) sowie Gitarre und Schrank, wobei letztere leicht in der Zahl der Auftritte mit den Engländern mithalten können, die sich aber wie The Gina bis heute darauf beschränkten, auf privaten und geheimen Partys zu spielen, sich ganz in die Tradition der Neunziger und der Berliner Hausmusikszene fügend. Bestehend aus nichts weiter als Schlagzeug und Gitarre, ermahnen Gitarre und Schrank leicht an die White Stripes und lassen sich musikalisch irgendwo zwischen den Velvet Underground und Arne Zank einordnen.

Forget the fab four. Take the fab five. They are here to save the music and to bring back its raw beauty and deep emotionality for just BEING REAL: Where the Strokes are shallow and the Kings of Leon pleasant, Cubical stand out of the new Rock circus and convince by their screamed-out anger, their heartfelt pain and musical fervour. With a singer (Dan Wilson) who is said to be the step-nephew of Jarvis Cocker (whereas some say it is Ian Curtis), Cubical have not only found an edgy-moving charismatic lead-figure, but a voice that seems to know all about the roughness of life, and of how to have got over it again tranquilly. Although in their early twenties, Cubical look like they have spent their youth in the late sixties and went to school with The Rolling Stones, The Who, The Doors, Mr. Beefheart and Mr. Dylan, when they mingle all those references one could mention to a krauty, folky, howling, rhapsodic, psychedelic sound, which finally ends with the best Britpop could produce in the nineties and (less Oasis but more) The Stone Roses. Liverpool offers currently the liveliest music scene in Britain, which bore a great many bands over the last couple of years that are now entering the spotlight: The Coral, the Zutons, The Music, The Bandits or The Hand Museum are only a few of them. This evolving concurrence between the bands is accompanied by a strong solidarity and joint gigs are a common occurrence with Liverpool clubs. Cubical are to be seen frequently on English stages, but it is for the first time that they will be playing in Berlin. Don’t miss it, before they enter the large unaffordable venues! No coming from the same background as Cubical and knowing as much as them about the history of music, they take the good of everything and make it something new, ranging from Captain Beefheart to the English Eighties to the dark Nick Cave or a poetic Tom Waits. With their striking mixture of warm and poppy guitars on the one hand, reminding of the early Blur and Pulp, and melancholic lyrics transported by the two singers (first and foremost Steve Westwood) in a partly fragile, partly aggressive tone they venture to produce something that makes the leg move and the heart freeze, in what might be described as "an ebbing tide of poetry and gravel" (Live Magazine). After Liverpool and London they have come to present themselves in Berlin! Local support comes from the mighty Gitarre und Schrank, the Berlin White Stripes. The divorced couple, who may have been former brothers, just recovered from mad cow disease and made some brilliant pieces out of it, literally.


j

Kommentare

Kategorien

bands » Gitarre und Schrank  •  bands » The Cubical  •  bands » No  •  

Neueste Blog-Einträge

  • 2009-07-12
    von p&r
    Weiterlesen
  • 2009-04-26
    von p&r

    ...still the coolest club in town. trashed, but fine music taste. we were really glad to have helped their reputation a bit more - but nearly being a bit too loud and threatening the existence of the place... but all went well.

    action beat.JPG

    Weiterlesen

  • 2009-03-03
    von p&r

    Für Von der Bereitschaft ein Wolkenschloss zu bauen hat er lange gekämpft. jetzt ist es fertig! blumen dazu!

    'Martin Tetzlaff ist schon längst kein unbekanntes Gesicht mehr. Seit fast 10 Jahren, in denen er in den Berliner Indiebands „Paul is dead“, „Software“ und „Phonetic“ spielte und diese mitprägte, kennt man ihn schon. Es sind aber seine eigenen Songs, die ihn auszeichnen. Drei EP’s und...Weiterlesen

  • 2009-01-23
    von p&r
    ...und das sagt die Berliner NachtWeiterlesen
  • 2009-01-21
    von p&r

    The Berlin based band The Michelles have finished their recordings for their debut album. an unreleased rough mix version of SOMEONE IS CALLING ME is only and exclusively up-loaded on poplars and rocks myspace page. have a listen.
    then you know again how charming pop can be.

    If I were a label, I had signed them long time ago. but labels are stupid, so enjoy the music here:
    poplarsnrocks the...Weiterlesen

Globale Suche


all time specials